Asbest unter den Fensterbrettern

Es ist Asbest

Wie kürzlich berichtet hatten wir auf der Baustelle verdächtige Materialien gefunden, woraufhin das LKA Kripo-Beamte beauftragte, den Fall zu untersuchen.

Nun hat sich der Verdacht tatsächlich bestätigt: Es ist Asbest. Das Material, welches sich in Form von Platten unter den alten Fensterbrettern befindet, muss von einer Spezialfirma entfernt werden. Die Arbeiter der Firma Juve dürfen die Fensterbretter nicht demontieren oder verbiegen.

Da wird die Gagfah/Vonovia nun aber kotzen.

Ist das etwa… Asbest?

Nachdem die Arbeiter schon gestern vereinzelt Fensterbretter abgerissen hatten, haben sie heute damit im großen Stil weiter gemacht. Im Hof liegt ein Haufen von den Dingern.

Schaut man sich die Dinger auf der Unterseite an, sieht man … Moment mal … Asbest? Das liegt hier einfach so rum? Die Arbeiter haben des Zeug ohne Atemschutz etc. entfernt!

Asbest unter den Fensterbrettern

Einstweilige Verfügungen

Mieter der Charlottenbrunner Straße, also im zweiten Bauabschnitt, haben Einstweilige Anordnungen beantragt, welche vom Gericht entsprechend verfügt wurden. Es wird der Gegenseite somit untersagt, ein Gerüst aufzustellen und mit dem Dämmen der Fassade zu beginnen.

Ob das Gerüst auf der Vorderseite, welches bereits vollständig errichtet wurde, abgebaut werden muss, ist derzeit fraglich.

Es bleibt spannend.

Badezimmer freiwillig

Holla die Waldfee!

Ist das etwa ein erster Erfolg für uns und ein Entgegenkommen der Gagfah (Deutsche Annington)? Oder hat man dort endlich realisiert, dass hier keine reichen Leute wohnen und viele Maßnahmen die Menschen in unserer Wohnanlage finanziell komplett überfordern? Könnte die Gagfah ggf. am Ende aufgrund zahlreicher finanzieller Härtefälle gar nicht alle Kosten per Modernisierungsumlage auf die Mieter abwälzen und auf den Investitionskosten sitzen bleiben?

Kurzum: Die Bäder werden nun nur noch auf Mieterwunsch modernisiert!

Mieterliste

Irgendwie muss man den Überblick behalten. Kürzlich haben wir alle Klingelschilder fotografiert und dabei festgestellt, wie viele Nachbarn den Namen „Rotter“ tragen. Dass da niemand so heißt ist uns auch klar – Das ist Gagfah-Sprech für „da wohnt keiner“.

Die Namen wurden abgetippt und in eine Liste übertragen. Im Anschluss wurden alle Nachbarn per Briefkasteneinwurf gefragt, wie sie zum Thema Modernisierungsmaßnahme stehen.

Wir vernetzen uns – definitiv sinnvoll!

Härteeinwand fristgemäß

Viele Mieter in unserer Wohnanlage sind alt, krank und gebrechlich. Angesichts der geplanten Maßnahmen zweifeln wir stark an der Zumutbarkeit einer solchen Geschichte gegenüber denen, die es sowieso nicht leicht haben. Ehrlich, das ist schon ziemlich widerwärtig, was die Gagfah hier abzieht.

Glücklicherweise können diese Personen sich auf eine persönliche Härte berufen und müssen die Maßnahmen dann nicht dulden. Ein Formular hilft hier ungemein, wo der Mieter nur noch seine Härteeinwandgründe ankreuzen muss.

Die Härteeinwände wurden jetzt immerhin fristgemäß abgesendet. Allein hätten das viele (besonders ältere) nicht auf die Reihe bekommen. Sicherlich auch eine Tatsache, die die Gagfah perfiderweise einkalkuliert.