Badezimmer freiwillig

Holla die Waldfee!

Ist das etwa ein erster Erfolg für uns und ein Entgegenkommen der Gagfah (Deutsche Annington)? Oder hat man dort endlich realisiert, dass hier keine reichen Leute wohnen und viele Maßnahmen die Menschen in unserer Wohnanlage finanziell komplett überfordern? Könnte die Gagfah ggf. am Ende aufgrund zahlreicher finanzieller Härtefälle gar nicht alle Kosten per Modernisierungsumlage auf die Mieter abwälzen und auf den Investitionskosten sitzen bleiben?

Kurzum: Die Bäder werden nun nur noch auf Mieterwunsch modernisiert!

Mieterliste

Irgendwie muss man den Überblick behalten. Kürzlich haben wir alle Klingelschilder fotografiert und dabei festgestellt, wie viele Nachbarn den Namen „Rotter“ tragen. Dass da niemand so heißt ist uns auch klar – Das ist Gagfah-Sprech für „da wohnt keiner“.

Die Namen wurden abgetippt und in eine Liste übertragen. Im Anschluss wurden alle Nachbarn per Briefkasteneinwurf gefragt, wie sie zum Thema Modernisierungsmaßnahme stehen.

Wir vernetzen uns – definitiv sinnvoll!

Härteeinwand fristgemäß

Viele Mieter in unserer Wohnanlage sind alt, krank und gebrechlich. Angesichts der geplanten Maßnahmen zweifeln wir stark an der Zumutbarkeit einer solchen Geschichte gegenüber denen, die es sowieso nicht leicht haben. Ehrlich, das ist schon ziemlich widerwärtig, was die Gagfah hier abzieht.

Glücklicherweise können diese Personen sich auf eine persönliche Härte berufen und müssen die Maßnahmen dann nicht dulden. Ein Formular hilft hier ungemein, wo der Mieter nur noch seine Härteeinwandgründe ankreuzen muss.

Die Härteeinwände wurden jetzt immerhin fristgemäß abgesendet. Allein hätten das viele (besonders ältere) nicht auf die Reihe bekommen. Sicherlich auch eine Tatsache, die die Gagfah perfiderweise einkalkuliert.